Schöpfungsmythos

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Zur Entstehung Aanons gibt es verschiedene Theorien, die sich in unterschiedlichen Schöpfungsmythen niederschlugen. Einige von ihnen berichten von der Kreation und Besiedlung Aanons vor dem Weltenriss, einige allerdings setzen erst nach diesem Ereignis an.

Kaiserlicher Schöpfungsmythos

Unter den meisten Völkern ist es anerkanntes "Wissen", dass Aanon zum Anbeginn der Zeit von den Göttern geschaffen wurde. Die größeren Götter siedelten dann die ihnen liebsten Völker in bestimmten Regionen an und gestalteten das Land, um es als Lebensraum an das jeweilige Volk anzupassen. Dabei schufen diese Götter besondere Orte, die bis heute als heilig gelten. Ihr Zweck ist, dass die jeweiligen Völker die Macht der ihnen zugewiesenen Orte zum Wohle aller Völker einsetzen sollen.

Historisch gesehen ist der Schöpfungsmythos nicht ganz korrekt - die Götter haben Aanon nicht erschaffen, wohl aber gestaltet. Vor sehr langer Zeit, im Krieg zwischen Chaos und Gesetz, wurden viele Jann aus ihren angestammten Gebieten in der materiellen Ebene vertrieben. Da sie auf den meisten Ebenen nicht lange überleben können, wurden sie zu Wanderern zwischen den Welten, und entdeckten und besiedelten einige unbekannte Welten. Dazu gehört auch die Welt von Aanon.

Viele Jann waren (und sind) Anhänger des Mouqol, daher wurde dieser Gott auf Aanon aufmerksam. Die Jann entdeckten das reiche Eterniumvorkommen auf Balkum (heutiger Name), und Mouqol ließ sie dort einen Tempel errichten, der als neutraler Ort während des Kriegs fungierte. Im Tempel der Türen wurden Tore in viele Ebenen geöffnet, und Waffen, Beute und Gefangene ausgetauscht, was Mouqols Portfolio stärkte.

Die Neutralität des Ortes wurde von fast allen Kriegsteilnehmern anerkannt. Eine niedere Chaosgöttin wollte dies nicht hinnehmen, und schlug mit großem Aufwand einen Weltenriss, um ihren Herrn Garyx in diese Welt eindringen zu lassen. Dabei wurde sie von einer seltenen Zweckgemeinschaft diverser Götter verschiedenster Gesinnungen aufgehalten, und ist sogar heute noch geschwächt. Der Riss ist allerdings immer noch nicht ganz verschlossen, und verschiedene Wesen aus anderen Ebenen kommen immer noch nach Aanon. Sie werden immer zurückgeschlagen und existieren fast aussschließlich unter der Erde.

Aanon blieb eine neutrale Welt, und die temporäre Allianz der Götter versuchte einen neuartigen Weg, um ihre Konflikte zu beenden: jeder der beteiligten Götter siedelte ein Volk auf Aanon an, um eine Welt zu schaffen, in der Ihre verschiedenen Aspekte ausgedrückt würden, aber trotzdem eine harmonische Existenz zu ermöglichen. Mit der Zeit versuchten einige Götter, ihre Prinzipien durch ihre Völker dominieren zu lassen, und die angedachte friedliche Koexistenz kam nie vollständig zustande. Nachdem die Völker Jahrtausende lang das Land bewohnt hatten, wurde klar, dass ohne weitere Intervention nicht die gewünschte Harmonie eintrat. Einzelne Volksgruppen schotteten sich ab, und horteten die ihnen gegebene Macht, während andere auszogen und versuchten anderen ihr Land abzunehmen.

Daraufhin setzten die Götter die beiden Kaiser ein. Das Land wurde in zwei Hälften geteilt, und jeweils ein Volk wurde als Verwalter eingesetzt. Allen Völkern wurden Aufgaben nach ihrer Natur zugewiesen. Die Wahl der Götter für die Verwaltung des Reiches fiel dabei auf die kurzlebigen Völker der Menschen und der Halblinge, auf dass sie Geduld und Verantwortung lernen mochten. Die Elfen und Zwerge wurden als Wächter der Herrschaftslinien eingesetzt, um die Verantwortung auf sich zu nehmen, falls die kurzlebigen Völker scheitern sollten.

Nicht alle Götter waren mit dieser neuen Ordnung einverstanden; insbesondere, aber nicht nur, Gruumsch und Garl Glittergold widersetzten sich dem Ordnungsstreben der anderen. Deshalb haben z.B. die Orks und Gnome einen anderen göttlichen Auftrag, der den herrschenden Völkern nicht bekannt ist.

Schöpfungsmythos der Kinder von Anon

Die eigenbrödlerischen Kinder von Anon haben ihre eigenen Mythen, die der breiten Bevölkerung Aanons nicht bekannt sind.

So wissen die Kinder Anons, die wahren Eingeborenen, die in konstanter Zahl verstreut auf dem Kontinent leben, noch um den Anbeginn der Zeit, als der Gott Anon schuf und Aanon die Welt. Die Brüder Aanons, die Sturmriesen, die in den Gipfeln der Welt leben, wiederum kennen noch die alten Geschichten von Anon und Ari`il, seiner Tochter. Diese erste Wahrheit, die der Schlange der Lüge entgegengesetzt war, war die erste Schöpfung nach der Zeit. Doch sie verfiel der Schlange und diese wiederum schuf die Spinnen und deren Gift sowie die Riesen, die Aanon entgegenstanden und ihn stets herausforderten.

Doch in ihrem Erscheinen lag auch Gutes. Auf die ersten Riesen, die Anon hassten und der Furcht geschuldet waren, folgten die Brüder Aanons, die ihm als Waffenbrüder galten und ihm in der Weise der Welt folgten. Den Gott freute das sehr und er war entzückt von dem Guten, dass die Brüder über die Welt brachten. Doch da klagte Ari`il als sie sah, das sie anders war und so allein. Doch der Gott scholt sie der Mutlosigkeit und trug ihr auf, sich der Schlange zu stellen, um zu bekommen, was sie ersehnte. Und tief in ihrem Herzen fand sie den Mut und den Krieg und aus der Dunkelheit kam Sevea zu ihr, um ihr Trost zu spenden und ihre Mutter zu sein. Und sie war Ari`il Mutter und sie wurde Anons Frau. Und der Gott sah, dass es gut war und die Welt sich selbst erschüfe und er ging und lies die Welt wie sie würde. Und so schufen sie nach und nach was später Aanon sein sollte und ihren Kindern schenkten sie die Welt und Anon legte sich zum Schlafen nieder und seine Frau und seine Tochter legten sich in die Wogen der Welt und kehren von Zeit zu Zeit zurück, um zu sehen ob es an der Zeit ist für Aanon, das Anon wiederkehre, um erneut anzutreten gegen die Schöpfungen und Lügen der Schlange, die in den Wogen der Welt alles verderben will. Und an dem Tage wird sich Anon erheben und er wird sehen wie die Welt zu retten sei und der Gott wird wiederkehren und sein Name sei AOU. Und er wird forschen in den Herzen der Kinder und er wird finden, dass es gut sei und die Göttin wird erscheinen und er soll sie IE nennen und sie werden sich verbinden und es wird entstehen eine neue Welt und diese wird sein eine Welt ohne Lüge.

Überlieferung der Kinder von Anon

Aus diesen Grunde folgen die Kinder Anons dem Gott AOU, und die gesamte Schöpfung von Aanon geht für sie auf die "echten" Götter zurück. Die Existenz der in diesem Mythos benannten Wesenheiten wurde noch nie nachgewiesen. Hinzu beschreibt der Mythos die Entstehung Aanons vor dem Weltenriss, so dass er wenig bedeutsam für die Besiedlung Aanons durch die Völker der aktuellen Götter ist.